WISSENSWERTES AUS DEM THEMENKREIS DER DGHS
Aktuelles
Hier der Vortragstext vom Themenabend in Düsseldorf am 08.05.26 zum Herunterladen und gern auch zum Weiterleiten an Interessierte.
Zum Thema Freitodbegleitung:
- DGHS-Kampagne - Assistierter Suizid, auch Freitodbegleitung genannt, ist in Deutschland legal. Aktuell wird jedoch in mehreren Bundestagsfraktionen über eine neue gesetzliche Regelung diskutiert. Wir möchten das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende verteidigen und benötigen Ihre Unterstützung! Hier können Sie die Mitglieder des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag gezielt auf die möglichen Folgen einer neuen gesetzlichen Regelung aufmerksam machen.
- "Klug & Tod" - der Videopodcast ist eine Initiative der DGHS und öffnet den Dialog über Themen, die oft tabuisiert werden. Host Johanna Klug führt mit klarer, emotional nahbarer Sprache durch Gespräche, die neue Perspektiven ermöglichen.
Zu Gast sind u. a. Christine Westermann, Nikola Kress, Florian Langenscheidt, Andrea Bury, Daniel Schreiber und Eric Wrede. - Erfahrungsberichte zu Freitodbegleitung - eine Initiative der DGHS
- "DGHS-Broschüre "Suizidassistenz"
Zum Thema palliative und hospizliche Versorgung:
- Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) informiert auf seiner Internetseite über die Möglichkeiten der ambulanten und stationären Versorgung.
Die meisten Menschen möchten bis zum Lebensende zu Hause bleiben und dort auch sterben. Mit einer kontinuierlichen und gut vernetzten Versorgung und Begleitung ist das möglich. Zu diesem Netzwerk gehören Haus- und Fachärzt*innen, Pflegedienste, bei Bedarf Seelsorger*innen, Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen und Therapeut*innen und nicht zuletzt die ambulanten Hospizdienste. Ambulante Hospizdienste qualifizieren ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen, die mit viel Zeit und Einfühlungsvermögen schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen begleiten und entlasten.
Benötigen Menschen eine besonders aufwändige Versorgung (beispielsweise durch eine ausgeprägte Schmerzsymptomatik) haben sie einen gesetzlichen Anspruch auf eine sog. Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) . Ziel dieser Versorgungsform ist es, diesen Patient*innen die Versorgung in ihrer vertrauten Umgebung, also zu Hause, in der Pflegeeinrichtung oder im stationären bzw. Tageshospiz, zu ermöglichen. Die SAPV muss ärztlich verordnet werden. Die Kosten werden von der Krankenkasse getragen. - Der Verband der Ersatzkassen e.V. bietet eine Suchfunktion, um wohnortnahe palliative und hospizliche Angebote zu finden.
Zum Thema Pflege und Hilfe im Alltag
- Das Pflegebüro der Stadt Düsseldorf
Wer einen Rat zur Pflege sucht oder Hilfe im Alltag benötigt, kann sich an das Pflegebüro wenden. Die Mitarbeiterinnen informieren über das umfangreiche Dienstleistungsangebot in Düsseldorf, über die im Einzelfall sinnvollsten Formen der Pflege, zu allen Themen der Pflegeversicherung, zum Wohnen im Alter und welche finanziellen Leistungen beantragt werden können. Das Pflegebüro hilft, eine auf die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse zugeschnittene Lösung zu finden. - Pflege-Wegweiser NRW
Angebote der Senioren- und Pflegeberatung sowie praktische Pflegekurse ganz in Ihrer Nähe. Pflegende Angehörige finden hier Gruppen zum Austauschen und Vernetzen.
Büchertipps:
- DGHS - Weißbuch 2022 - umfassende Dokumentation über die im Jahr 2022 erfolgten und durch sie vermittelten Freitodbegleitungen mit 229 anonymisierten Fallbeschreibungen und Hintergrundartikeln zum Thema. Jeder einzelne Fall wird hier in anonymisierter Form beschrieben.
- "Was am Ende möglich ist. Wie ein gutes Sterben gelingen kann. Ein Palliativmediziner erzählt."
Matthias Gockel; ISBN: 978-3492312677 - Fachliteratur, vom Verlag transkript dankenswerterweise kostenlos als .pdf-download angeboten:
"Ethik des assisierten Suizids" Autonomien, Vulnerabilitäten, Ambivalenzen
"Imaginationen des Lebensendes" Ärztliche Auseinandersetzungen mit Tod und Sterblichkeit
